{"id":17613,"date":"2023-10-02T11:05:15","date_gmt":"2023-10-02T09:05:15","guid":{"rendered":"https:\/\/producersart.com\/?p=17613"},"modified":"2023-10-02T11:05:15","modified_gmt":"2023-10-02T09:05:15","slug":"simone-haack-hair","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/producersart.com\/index.php\/2023\/10\/02\/simone-haack-hair\/","title":{"rendered":"Simone Haack &#8211; HAIR"},"content":{"rendered":"[et_pb_section fb_built=&#8221;1&#8243; theme_builder_area=&#8221;post_content&#8221; _builder_version=&#8221;4.21.0&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221;][et_pb_row _builder_version=&#8221;4.21.0&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; theme_builder_area=&#8221;post_content&#8221;][et_pb_column _builder_version=&#8221;4.21.0&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; type=&#8221;4_4&#8243; theme_builder_area=&#8221;post_content&#8221;][et_pb_text _builder_version=&#8221;4.21.0&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; theme_builder_area=&#8221;post_content&#8221; hover_enabled=&#8221;0&#8243; sticky_enabled=&#8221;0&#8243;]\n<p>Wir gratulieren der PArt-K\u00fcnstlerin Simone Haack zu ihrer Einzelausstellung\u00a0 HAIR im St\u00e4dtischen Museum Engen, die noch <strong>bis zum 19. November<\/strong> zu sehen ist.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Ausstellung erscheint ihre neue Monographie (128 Seiten) mit Texten von Velten Wagner und Sebastian C. Strenger im dcv-Verlag.<\/p>\n<p>&#8220;Das zentrale Thema der Ausstellung, der Titel l\u00e4sst es erahnen, ist das menschliche Haar in seinen schier endlosen Variationen. Mal wird das Haar als abstraktes Zeichen formuliert und vom K\u00f6rper abgel\u00f6st, dann wieder zur Charakterisierung der menschlichen Figur genutzt \u2013 oder als tierisches Fell in Szene gesetzt. Simone Haack erweitert die Wirklichkeit, spielt mit Irritationen in den von Figuren bev\u00f6lkerten Bildwelten und gesteht dem Haar ein Eigenleben zu, ob es noch sichtbar mit dem Menschen verbunden ist oder losgel\u00f6st in Landschaften aufgeht.<br \/>Generell l\u00e4sst sich feststellen, dass die Berliner K\u00fcnstlerin mit ihren Figuren unterschiedliche seelische Dimensionen auslotet, von einer sanften Poesie und feinen Ironie \u00fcber eine melancholische Verhaltenheit und emotionale Hingabe bis hin zu einer innerweltlichen Verlorenheit und psychischen Zerr\u00fcttung. All diese seelischen Zust\u00e4nde werden in Formen von k\u00f6rperlichen Erscheinungen ausgedr\u00fcckt, die pr\u00e4zise und zugleich ambivalent sind und innerhalb von mehr oder weniger ausformulierten Situationen eine Gestimmtheit oder eine unbewusste Anwesenheit veranschaulichen. So werden etwa in einer Serie fiktionaler Portr\u00e4ts kindliche Gesichter mit dem seelischen Ausdruck von Erwachsenen aufgeladen, wodurch eine befremdliche und unheimlich wirkende \u00dcberlagerung unterschiedlicher Reifestadien und Lebensalter entsteht. Hier treibt die Diskrepanz disparater psychischer Realit\u00e4ten die zarte, kindliche Erscheinung bis an den Rand des Morbiden und Grotesken.<br \/>Mit den Worten Simone Haacks: &#8216;Dem Unheimlichen gebe ich in meiner Bildwelt genauso viel Raum wie auch dem Absurden, der Ironie, dem Humor und der Sch\u00f6nheit, denn mir ist eine Ambivalenz im Bildausdruck und in der Lesbarkeit wichtig. Grauen und Unheil deuten sich an. Sie zeigen sich nie direkt, nur in Ahnungen.'&#8221;<br \/>Text: V. Wagner<\/p>\n<p><span><strong>\u00d6ffnungszeiten:<\/strong> <br \/>Di-Fr: 14-17 Uhr<br \/>Sa, So: 11-18 Uhr<\/span><\/p>\n<p><strong>Ort:<\/strong><br \/>St\u00e4dtisches Museum Engen + Galerie<br \/>Klostergasse 19<br \/>8234 Engen<br \/><a href=\"http:\/\/www.engen.de\/\">www.engen.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir gratulieren der PArt-K\u00fcnstlerin Simone Haack zu ihrer Einzelausstellung\u00a0 HAIR im St\u00e4dtischen Museum Engen, die noch bis zum 19. November zu sehen ist. Im Rahmen der Ausstellung erscheint ihre neue Monographie (128 Seiten) mit Texten von Velten Wagner und Sebastian C. 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